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Kastensystem/-wesen


Katastrophenhilfe


Kennedy-Runde


KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)


Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


Kinderrechte


Kindersterblichkeitsrate


Klientel(ismus)


Klimarahmenkonvention (KRK)


Know-how


Kofinanzierung


Kolonialismus


Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD)


Komparative Kostenvorteile


Konditionalität


Kontingentierung


Konvention über die Rechte der Kinder


Korruption


Krisenprävention


Kultureller Wandel


Kaufkraftparität (Purchasing power parity)

Kastensystem/-wesen

In Indien, besonders im ländlichen Raum, die Grundlage der gesellschaftlichen Ordnung.

Das hierarchische Kastenwesen gliedert sich - vereinfacht - in 4 Kastengruppen: die Priesterkaste, die Königs-/Adelskaste, die Bauernkaste und die niederen Kasten (mit vielen Unterkasten). Obwohl das Kastenwesen in Indien verboten ist, existiert es in abgemilderter Form weiter.

Generelle Merkmale des indischen Kastenwesens sind:
1. die Zugehörigkeit zu einer Kaste durch Geburt,
2. das Verbot der Heirat zwischen verschiedenen Kasten,
3. Reinheits-(Speise-)vorschriften,
4. ein fester Platz der Kasten in der Ranghierarchie,
5. das "Hineingeborenwerden" in einen Beruf durch Zugehörigkeit zu einer Kaste.

Die einzelnen Kasten sind sozial streng voneinander abgegrenzt. Die unterste soziale Stufe bildet die "Verachtete Gruppe der Unberührbaren" (Parias), die theoretisch außerhalb der Kastenordnung (outcasts) steht. Aufgrund der ausgeprägten Abgrenzung der Kasten gegeneinander sind diese festgefügten sozialen Strukturen nur langsam zu überwinden. Die Ungleichheit zwischen den Kasten führt zu sozialem Konfliktstoff innerhalb der indischen Gesellschaft.

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