Entwicklungspolitik / R / Rohstoffabkommen
Kleines Lexikon von A bis Z



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Ruhr (Shigellose)

Rohstoffabkommen

Vereinbarungen zwischen Erzeuger- und Verbraucherländern über Produktion, Export und Preise von Rohstoffen.

Als bedeutende Rohstofflieferanten sind die Entwicklungsländer daran interessiert, ihre Erlöse aus Rohstoffexporten stabil zu halten. Möglichkeiten dafür sind Vereinbarungen über den Umfang der Produktion und den Export von Rohstoffen (Quotenregelungen) sowie langfristige, vertraglich vereinbarte Abnahmegarantien zu festen oder innerhalb eines festgelegten Rahmens schwankenden Preisen oder die Schaffung von Rohstofflagern zum Ausgleich von Preisschwankungen (bufferstocks).

Bei lang anhaltenden Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage zeigt sich, dass Rohstoffabkommen nur eine begrenzte Wirksamkeit haben.

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