Entwicklungspolitik / Lexikon / W / Wasserbelastung
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Wasserbelastung

Wassernutzung geht in der Regel mit einer Belastung oder Verschmutzung des Wassers einher - egal ob es sich um den häuslichen, gewerblichen, industriellen Bereich oder um den Sport- oder Freizeitbereich handelt. Allerdings sind die Auswirkungen unterschiedlich; sie hängen von der Art des wassergefährdenden Stoffes, seiner Konzentration und Einwirkungsdauer ab. Begriffe wie Eutrophierung (Überbelastung mit Nährstoffen), Ölpest, Fisch- und Robbensterben spiegeln die auffälligsten Auswirkungen der Wasserverschmutzung wider.

Über den Zustand der Flüsse in Deutschland kann man sich mithilfe von Karten zur Gewässergüte informieren, die die Länderarbeitsgemeinschaft Wasser seit 1975 alle 5 Jahre veröffentlicht. Sie dokumentieren den Zustand der größeren Fließgewässer anhand von Güteklassen, die zunächst von "unbelastet bis sehr gering belastet" (Güteklasse I) bis "übermäßig verschmutzt" (Güteklasse IV) reichte. Bei der Erstellung der ersten gesamtdeutschen Gewässergütekarte im Jahr 1990 musste für den Elbeeinzugsbereich innerhalb der Güteklasse IV eine zusätzliche Kategorie "ökologisch zerstört" eingeführt werden.

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