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 |  Welternährungsgipfel
UN-Welternährungskonferenzen fanden 1974 und 1996 in Rom statt. Der Welternährungsgipfel von 1974 verabschiedete eine Deklaration zur Beseitigung von Hunger und Mangelernährung in der Welt, in der die Bedeutung der Landwirtschaft im Entwicklungsprozess der Entwicklungsländer herausgestellt wurde. Die Welternährungskonferenz von 1996 gipfelte in der "Erklärung von Rom" und dem "Aktionsplan des Welternährungsgipfels".
In beiden Dokumenten wird das Recht aller Menschen auf angemessene Ernährung herausgestellt. Angestrebt wird, die Zahl der Hungernden bis zum Jahre 2015 um die Hälfte zu verringern. Dabei wird die Verantwortung der einzelnen Staaten besonders betont.
2002 fand in Rom eine Nachfolgekonferenz statt, die allerdings nicht viel Neues beschloss, da sie in den Industrieländern auf wenig Interesse stieß. Einziges Ergebnis war die Neuverpflichtung auf das Ziel, die Zahl der Hungernden zu halbieren.
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