Entwicklungspolitik / A / Außenhandelstheorie
Kleines Lexikon von A bis Z



Abhängigkeit, strukturelle


Abkoppelung (Dissoziation)


ADLAF (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerika-Forschung)


Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerika-Forschung (ADLAF)


Adveniat


AFDB (auch ADB - African Development Bank)


Afrikanische Entwicklungsbank (AFDB)


AFTA (ASEAN Free Trade Area)


Asiatische Freihandelszone (ASEAN Free Trade Area; AFTA)


Agenda 21


Agrarreform


AIDS (engl. aquired immune deficiency syndrome = erworbenes Immunschwächesyndrom)


Akkulturation


Akkumulation (Kapitalbildung)


AKP-Staaten *


Aktionsprogramm 2015


Aktionsgruppen, entwicklungspolitische


Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


Allgemeines Präferenzsystem


Alphabetisierung


Amnesty international


Analphabeten/Analphabetismus


Andenpakt/-gemeinschaft


Angepasste Entwicklung


Angepasste Technologie


Apartheid


APEC (Asian Pacific Economic Cooperation)


Asian Pacific Economic Cooperation (APEC)


Arabische Liga


Arbeitslosigkeit


Arbeitsteilung, weltwirtschaftliche/internationale


Armut


Artenschutz


ASEAN (Association of South-East Asian Nations)


Association of South-East Asian Nations (ASEAN)


Assoziierung


AU (Afrikanische Union)


Afrikanische Union (AU)


Außenhandelstheorie


Außenhandelspolitik


Autozentrierte Entwicklung


Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen (General Agreement on Tariffs and Trade; GATT)

Außenhandelstheorie

Die Außenhandelstheorie versucht Umfang, Struktur, Entwicklung und Richtung des Güteraustauschs, die Preise von Import- und Exportgütern (Terms of Trade) und die Verteilung der aus Importen und Exporten erzielten Gewinne zu erklären.

Kern der Erklärung ist das von D. Ricardo entwickelte Theorem der komparativen Kostenvorteile. Es besagt, dass Außenhandel nicht nur auf absoluten Kostenvorteilen beruht, sondern dass Länder auch dann vorteilhaft am internationalen Warenaustausch teilnehmen können, wenn sie bei keinem ihrer produzierten Güter absolute Kostenvorteile besitzen; Voraussetzung ist, dass die Produktion einiger Güter komparative Produktionsvorteile aufweist.

Diese Grundaussage ist zunehmend verfeinert und durch verschiedene neuere Theorieansätze ergänzt worden, die sich insbesondere auf den Außenhandel der Entwicklungsländer konzentrieren.

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