 |  Außenhandelstheorie
Die Außenhandelstheorie versucht Umfang, Struktur, Entwicklung und Richtung des Güteraustauschs, die Preise von Import- und Exportgütern (Terms of Trade) und die Verteilung der aus Importen und Exporten erzielten Gewinne zu erklären.
Kern der Erklärung ist das von D. Ricardo entwickelte Theorem der komparativen Kostenvorteile. Es besagt, dass Außenhandel nicht nur auf absoluten Kostenvorteilen beruht, sondern dass Länder auch dann vorteilhaft am internationalen Warenaustausch teilnehmen können, wenn sie bei keinem ihrer produzierten Güter absolute Kostenvorteile besitzen; Voraussetzung ist, dass die Produktion einiger Güter komparative Produktionsvorteile aufweist.
Diese Grundaussage ist zunehmend verfeinert und durch verschiedene neuere Theorieansätze ergänzt worden, die sich insbesondere auf den Außenhandel der Entwicklungsländer konzentrieren.
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