 |  Bretton-Woods-System
Auf der Konferenz von Bretton Woods (USA) wurde 1944 u. a. die Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank als Sonderorganisationen der UN beschlossen. Der IWF sollte über ein System fester Wechselkurse (Bandbreite 1 %) gegenüber dem US-Dollar als Leit- und Reservewährung wachen und Staaten bei Zahlungsbilanzschwierigkeiten kurzfristige Kredite geben. Dieses als Bretton-Woods-System bezeichnete System stützte sich vor allem auf die Garantie der US-Regierung, Dollarguthaben ausländischer Zentralbanken jederzeit in Gold umzutauschen (1 Unze Feingold = 35 Dollar).
Das Bretton-Woods-System brach zusammen, als US-Präsident Nixon 1971 die Garantie der Einlösung des US-Dollar gegen Gold aufhob. Die Weltwährungen haben seither flexible Wechselkurse untereinander.
|  |
 |